A DIFFERENT TRAP

TRICK OR TREAT?

Title (en)
A DIFFERENT TRAP
Subtitle (en)
TRICK OR TREAT?
Language
English
Description (de)
In der Thesis schlage ich eine „gute Falle“ vor, um zu rekonfigurieren wie wir über das Fallenstellen, die Absichten dahinter und damit verbunden, die menschliche Moral denken. Interaktionen zwischen Wesen entwickeln sich ohne vorgegebene hierarchische Tendenzen und so sollen wir unsere Geschichte gestalten, um das gemeinsame und symbiotische Prinzip der Natur zu betonen anstelle des ewigen Kampfes um die Überlegenheit des Stärkeren, Passenderen, Geschickteren. Dazu werden fundamentale Aspekte des Fallenstellens, dessen Evolution, Methodik und Anwendung in verschiedenen Kontexten in Kunst, Gesellschaft und Wissenschaft untersucht. Meine Fallen werden gestellt um auf etwas aufmerksam zu; es sind sozio-technische Apparate die sich um die Gefangenen kümmern ohne auf Vorherrschaft oder Gewinn aus zu sein. Sie sollen die Menschen involvieren und zum Spiel verführen, und dabei helfen sich (neu) zu verlieben. Es sind sind kinetische Installationen, welche überraschende Momente und unsichere Situationen mit Plötzlichkeit erzeugen. Bewegungsimpulse der Umgebung werden abgezweigt und mit anderen Objekten und Stellen verbunden. Partizipation erfolgt durch ein Auslösen oder Steuern der „Falle“ mehr oder weniger absichtlich. Die Installationen selbst bestehen aus Objekten, sind aber auch Environments und nutzen die ortsbezogenen Begebenheiten. Anhand simplen Mechanismen und Voraussehbarkeit – wichtige Elemente des Fallenstellens – schickt sich diese Arbeit an, die verlorene Magie alltäglicher Routinen und Gewohnheiten zurückzuerlangen. Unsicherheit ist dabei ein notwendiger Bestandteil um die Spannung jener Momente, in denen wir etwas zum ersten Mal erleben zu provozieren.
Description (en)
Trapping is an undertaking that goes beyond catching another being. A larger operation is required to come up with the right trap, including careful observation of the environment and behaviour of its inhabitants. Archaic methods, are used today in other contexts and engrained in our culture, our mentality and in the view of ourselves – a rather gloomy view. I oppose a ‘good trap’ as a model to reconfigure how we think of trapping and by that, also question the hierarchic and moral tendencies involved. The research follows fundamental aspects of trapping, its history and evolution, methodology and how it is applied in different contexts. Subsequently, our interactive practices and relations to artifacts and nature are investigated, leading to the question how trapping is dealt with in art. The trap I think of is a socio-technical apparatus, which cares about the trapped. It catches in a playful way to bring attention to our surroundings. Uncertain situations are created to break up the monotony and involve the people. It is a tactile spider, and its net links different objects and places. More or less disguised, this trap helps to fall in love again.
Keywords (en)
kunst, kinetik, installation, fallen, fallenstellen, trapping, traps, ecology
AC-Number
Adviser
VirgilWidrich
Author of the digital object
RaphaelLippuner
Licence Selected
Type of publication
other
Date of approbation period
2019-06-14
Additional allocation
Schriftlicher Teil der künstlerischen Abschlussarbeit
Pages or Volume
40